Unsere Ziele

Wir am Institut für Arbeitsdesign und Zukunftstechnologien e.V. glauben, dass sich die Welt der Arbeit heute grundlegend verändert. Mit dem Einsatz moderner Technologien ist es möglich, frei zu gestalten, wie, wo, wann und mit wem wir arbeiten.

 

Das heißt aber auch: Die Arbeitswelt wird komplexer und unübersichtlicher. Es entsteht Unsicherheit. Ziel des Instituts für Arbeitsdesign und Zukunftstechnologien e.V. ist, Praxiswissen über neue Arbeitsmodelle zu erarbeiten und die Unsicherheit in den Unternehmen zu verringern.

 

Durch die Umwälzungen in der Arbeitswelt eröffnen sich strategische Chancen im Wettbewerb.  Ziel des Instituts ist, die strategischen und operativen Chancen deutlich herauszuarbeiten.

 

Die Gestaltung der konkreten Arbeitswelt im Unternehmen muss auf die Agenda des Managements. Dies geschieht nur, wenn das Management die Vorteile neuer Arbeitsformen versteht. Ziel des Instituts ist, konkrete "Business Cases" zu erarbeiten.

 

Die Nutzung moderner Arbeitsmodelle kann nur erfolgreich gelingen, wenn Unternehmen Strategie und Kultur weiterentwickeln. Ziel des Instituts ist, Konzepte zur Anpassung von Strategie und Kultur zusammenzutragen.

 

Und schließlich muss das Management die modernen Arbeits- und Kollaborationsformen in den Kernprozessen umsetzen. Ziel des Instituts ist, konkrete Beispiele aus erfolgreichen Unternehmen zu beschreiben.


Was tragen wir bei?

 

Wir verstehen uns als Forscher, die innovative Arbeits-modelle untersuchen. Mit Managementempfehlungen wollen wir zur aktiven Gestaltung der neuen Arbeitswelt beitragen. Unser Verständnis der Trends in der Arbeitswelt dient uns dabei als Basis und Orientierung.



Wir sind natürlich nicht die Einzigen, die sich mit der Arbeit der Zukunft beschäftigen. Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe an, als Kommentator an der aktuellen Debatte teilzunehmen und wichtige Entwicklungen zu bewerten. Wer daran interessiert ist, nutzt unseren Blog oder folgt uns in den sozialen Medien.



Wichtig ist uns auch die Rolle als Kurator. Wir möchten für den Nutzer das relevante Wissen einordnen und aufbereiten. Dazu erforschen wir das Ecosystem zur Arbeit der Zukunft. Auch im Rahmen von Veranstaltungen wollen wir Menschen, Konzepte und Erfahrungen zusammenführen und so den Erfahrungsaustausch anregen.



Unser Modell

 

 


Zur Gestaltung der Arbeit der Zukunft existiert eine Vielzahl von Veröffentlichungen. Oftmals werden sehr interessante Teilaspekte verhandelt, eine Einordnung in ein Gesamtbild ist eher selten.

 

Das Institut hat daher eine Gesamtsicht entwickelt, um alle einzelnen Aspekte der Arbeit der Zukunft miteinander in Beziehung zu setzen. Dieses Modell soll die Basis aller weiteren Forschungsbemühungen sein und unsere Arbeit  strukturieren.

 

Darüber hinaus möchten wir auch das bestehende Wissen aufbereiten und systematisch einordnen.  Wir wollen es damit allen Interessierten erleichtern, spannende Beiträge aufzufinden und praktisch zu verwerten.

Fünf Dimensionen Des Modells

Physi(kali)sche Arbeitswelt: Gemeint sind hier Arbeitsplatz und Arbeitsort sowie Arbeitszeit. Also die Dimensionen, die man an der Oberfläche erkennen kann und anhand derer man die Arbeitsbedingungen in der Regel zuerst beschreibt.

 

Arbeitsprozesse und Arbeitstechnologien: Fast ebenso sichtbar wie die erstgenannten ist diese Dimension, da sie in heutiger Zeit viel mit Hard- und Softwareausstattung zu tun hat. Wobei anzumerken ist, dass zurzeit nur Arbeitsprozesse hoch-standardisierter Wissensarbeit software-technisch abbildbar sind (z.B. in SAP-Prozessen). Die Arbeitsprozesse kreativer Arbeit sind sehr viel schwieriger zu gestalten und noch viel schwieriger in Systemen zu automatisieren.

 

Arbeitsinhalte: Dies ist natürlich die zentrale Dimension für alle, die kreative Wissensarbeit verrichten. Aber auch in der kreativsten Arbeitsumgebung existieren Routineaufgaben und weniger herausfordernde Aufgaben der allgemeinen Verwaltung.

 

Arbeitsorganisation: Diese Dimension bedeutet auf der einen Seite die Einbindung des jeweiligen Arbeiters in Hierarchie und Managementstrukturen. Es werden aber auch Fragen des Managements also der Führung von Mitarbeitern adressiert.

 

Arbeitskultur: Hier handelt es sich um die Tiefenstruktur, in der Arbeit innerhalb jeder Organisation verankert ist. Ein entscheidender Bestandteil ist die Arbeitsethik, die oftmals von den Meinungsführern der Organisation vorgelebt wird.

Der Begriff Workdesign“:

 

„Workdesign“ ist heute nichts weiter als ein Begriffsvorschlag. Bezeichnet wird damit die bewusste, systematische Gestaltung der Arbeit in Organisationen entlang der dargestellten fünf Dimensionen. Grundsätzlich ist „Workdesign“ natürlich für alle Arten von Arbeit relevant. So werden in produzierenden Unternehmen Erkenntnisse der Arbeitswissenschaften zur Arbeitsgestaltung und Arbeits-organisation regelmäßig in die Praxis umgesetzt. Der Fokus unserer Initiative liegt allerdings nicht auf Fabrikarbeit oder weitgehend standardisierbarer Dienstleistungsarbeit. Wir interessieren uns in erster Linie für die kreativen Wissensarbeiter in Unternehmen und Organisationen.